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Malteser Föhren

Chronik der Föhrener

Aus den Teilnehmern eines Erste Hilfe Kurses im Jahr 1960 entwickelte sich durch Mitwirkung von Franz Eugen Reichsgraf von Kesselstatt, dem ersten Diözesanleiter der Malteser im Bistum Trier, die Ortsgliederung Föhren.
Von 1962 bis 1972 wurde in Föhren eine Einheit als 1.Zug der 2-3 Luftschutz-Sanitätsbereitschaft Rheinland-Pfalz geführt, die danach bis 1994 als 1.San.-Zug KastS Trier-Saarburg eingesetzt wurde. Seit 1995 stellen die Föhrener Malteser eine Schnell-Einsatz-Gruppe Sanitätsdienst, nach dem neuen Katastrophenschutzkonzept von Rheinland-Pfalz, im Kreis Trier-Saarburg.

1991 wurde mit dem Neubau der Unterkunft begonnen. 1995 konnte das Malteser Haus in einer Feiersunde eingeweiht werden. Es stehen 12 Stellplätze für Fahrzeuge, eine Waschhalle, Küche, Büro und Schulungsraum zur Verfügung. Hier werden die aktiven Mitglieder als Helfer, Sanitäter, Rettungshelfer und Rettungssanitäter aus- und fortgebildet. Die Bevölkerung wird regelmäßig in Erste-Hilfe, Sofortmaßnahmen am Unfallort und in Erste Hilfe für Notfälle im Säuglings- und Kindesalter ausgebildet. Auch Unternehmen und Feuerwehren lassen Ihre Mitarbeiter in Föhren aus- und weiterbilden.                                               

Vom Rettungswagen über Krankentransportwagen bis zum Allrad-Einsatzleitfahrzeug  haben die Malteser für jeden Zweck das richtige Fahrzeug in ihrer Garage. Die Anzahl der Einsätze zeigt so auch die Bedeutung der Malteser SEG im Kreis Trier-Saarburg.

Die stetig wachsende Zahl von Einsätzen zeigt, dass die Malteser im Sanitätsdienst bei den verschiedensten Veranstaltern gerne gesehen sind. Von Sanitätsdiensten an Sportveranstaltungen oder Festen bis zu Großereignissen an Karnevalsumzügen oder der Heilig Rock Tage in Trier, sind die Malteser für ihre hohe Qualität und Zuverlässigkeit bekannt. Auch bei religiösen Betreuungseinsätzen wie z.B. Behinderten-Wallfahrt nach Rom und Lourdes, Auslandseinsätzen in Medjugorje (Bosnien), ist der Dienst der Föhrener gefragt.  Loben muss man in diesem Zusammenhang die jahrelange Aufbauarbeit der früheren Ortsbeauftragten Erwin Baden und Herbert Lamberti, die viel dazu beitrugen, die Malteser in Föhren zur heutigen Stärke zu führen. Manfred Orth, welcher bis 2016 als Ortsbeauftragter tätig war, führte über Jahrzehnte die Einheit als Zugführer. Die schon weithin bekannte Küche wird von Günter Laudwein und Cornelia Schilz geleitet. 1997 übernahmen Heiko Rißmann und Michael Hower die Leitung der SEG, die seitdem schon mehrfach ihre Leistungsfähigkeit bei verschiedensten Einsätzen unter Beweis stellen konnte.

 

Würdigen möchten wir in diesem Zusammenhang auch die langjährige sehr gute Arbeit von Heinz Pfeiffer, der leider im April 2011 plötzlich verstarb. Er leitete viele Jahre zusammen mit Günter Laudwein unsere weit über Föhren hinaus bekannte Küche und war Stv. Ortsbeauftragter der Gliederung. Zu seiner Leidenschaft gehörte ebenfalls die Begleitung der Wallfahrt nach "Lourdes" (Südwestfrankreich), die er über 38 Mal begleitete.

Nur durch die uneigennützige ehrenamtliche Leistung der vielen Helferinnen und Helfer hat die Ortsgliederung sich entwickeln können. Auf diesem Weg sagen wir allen Maltesern in der Gliederung Föhren "DANKESCHÖN". Der Dank gilt aber auch den großzügigen Förderern und Spender, nicht nur in Föhren, sondern auch in der gesamten Verbandsgemeinde.

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